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01.10.2024 - 09:55

Vögel füttern - aber richtig!

Fütterung der Garten- und Wildvögel – nicht nur wichtig sondern wertvoll

Futter - Wichtig ist der Kauf von hochwertigem Vogelfutter denn billige Mischungen enthalten auch billige Zutaten die von den Vögeln rausgeschmissen werden. Im schlimmsten Fall kann es auch sein, dass billiges Futter nicht richtig gereinigt wurde und man sich somit Krankheiten in den Garten holt.

Menge - Man sollte darauf achten, dass man nicht zu viel füttert. Am besten immer nur so viel Futter in die Station geben wie die Vögel am Abend aufgegessen haben. So lockt man keine unbeliebten Gäste an.

Standort - Wichtig ist, dass das Futter vor Regen geschützt ist da nasses Futter leicht verdirbt. Idealerweise steht die Futterstelle etwas frei, so dass die Vögel mögliche Feinde im Blick haben und ggfs. in einer Hecke Schutz suchen können. Beachten sollte man auch, dass man einen gewissen Abstand zu Fenstern einhält, da die Vögel Glasscheiben schlecht erkennen und somit die Gefahr einer Verletzung besteht.

Hygiene - Die Futterstelle muss regelmäßig gereinigt werden, sonst können sich Krankheitserreger einschleichen und sich auf die Vögel übertragen. Bei Vogelfutterstationen muss unbedingt darauf geachtet werden, dass diese nicht verkoten.

Häufigkeit - Vogelfütterung ist keine einmalige Sache, sondern eine dauerhafte. Die Vögel stellen sich auf eine regelmäßige Fütterung ein. Der beste Zeitpunkt der Fütterung ist bereits am Morgen, da die meisten Wildvögel schon beim Sonnenaufgang aktiv sind.

Wasser - Wichtig ist es auch eine Wasserstelle einzurichten. Diese sollte täglich gereinigt werden um die Übertragung von Krankheiten zu vermeiden.

Stop - Brot, gewürzte Speisen oder Speisereste haben in der Vogelfütterung nichts verloren

 

Sonnenblumenkerne, Mohn oder Harferflocken - Wer frisst was?

Generell kann man Garten- und Wildvögel in drei Gruppen unterteilen: Weichfutterfresser, Körnerfresser und Allesfresser

Weichfutterfresser wie z.B. Amseln, Rotkehlchen oder Zaunkönige haben eher einen weichen Schnabel. Sie mögen sehr feine Sämereien, am Liebsten Haferflocken, Mohn oder Rosinen.

Körnerfresser wie z.B. Finken und Sperlinge haben einen sehr kräftigen Schnabel und können dadurch sogar Sonnenblumenkerne gut aufknacken und die Innereien fressen.

Allesfresser wie z.B. Kleiber, Spechte und Meisen fressen sowohl Sonnenblumenkerne als auch Hanf und Mohn. Sie mögen gerne Mischungen aus Samen mit Haferflocken, Nüssen und kleinen Sämereien.

 

Spezielle Vorlieben im Detail:

Amsel: Rosinen, geschälte Sonnenblumenkerne, in Öl getränkte Haferflocken und frisches Obst

Bergfink: Fettfutter wie in Öl getränkte Haferflocken, Sonnenblumenkerne und andere Sämereien

Blaumeise: Sonnenblumenkerne, Fettfutter, verschiedene Nüsse und frisches Obst

Buchfink: ölhaltige Sämereien wie Hanf, verschiedene Nüsse und Sonnenblumenkerne

Specht: Fettfutter wie in Öl getränkte Haferflocken, verschiedene Nüsse und Sonnenblumenkerne

Eichelhäher: Nussbruch, Walnüsse, Fettfutter und Eicheln

Spatz: Sonnenblumenkerne, Sämereien, Rosinen, Beeren und frisches Obst

Gimpel/Dompfaff:  ölhaltige Sämereien wie Hanf, Erdnüsse, Haselnüsse und Sonnenblumenkerne

Grünfink: sehr feine Öl-Sämereien wie Mohn, zerbrochene Nüsse und ungeschälte Sonnenblumenkerne

Kohlmeise: Nüsse, Sonnenblumenkerne und Futter mit Energie wie in Öl geschwenkte Haferflocken

Kleiber: verschiedene Nüsse, Fettfutter wie in Öl getränkte Haferflocken und Sonnenblumenkerne

Rotkehlchen: ganz kleine Nussstückchen, in Öl geschwenkte Haferflocken und feine Sämereien

Stieglitz: geschälte Sonnenblumenkerne und sehr kleine Sämereien wie Mohn

Zaunkönig: gefettete Haferflocken, feine Sämereien wie Mohn und geschälte Sonnenblumenkerne