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05.06.2024 - 10:27

Kompost

Kompostieren ist einfach und hat viele Vorteile. Es ist eine gute Möglichkeit, Abfälle zu reduzieren und gleichzeitig den Boden zu verbessern, denn Kompost ist ein hervorragender natürlicher Dünger, der aus organischem Material hergestellt wird. Er ist ideal für den Anbau von Gemüse, Obstbäumen und Blumen. Durch Kompostieren können wir Küchen- und Gartenabfälle verwerten und in den Kreislauf der Natur zurückführen. Mit unseren Tipps wirst du bald nährstoffreichen Kompost für deinen Garten haben.

 

Was gehört in den Kompost und was nicht

Kompostierbare Stoffe sind Obst- und Gemüsereste, Eierschalen, Kaffeesatz, Teebeutel, Pflanzenblätter und -stängel, Grasschnitt, kleine Äste und Zweige, Zeitungspapier und Küchentücher. Nicht kompostierbar sind Fleisch, Fisch, Knochen, Milchprodukte und fetthaltige Lebensmittel.

 

  • Der richtige Platz

Wähle einen halbschattigen Platz, der windgeschützt, aber nicht windstill ist. Dein Komposthaufen sollte nicht auf Beton stehen, sondern auf unversiegeltem Boden, damit nützliche Lebewesen ihren Weg in Deinen Kompost finden. Achte auf genügend Abstand zu Deinen Nachbarn.

 

  • Der optimale Behälter

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Kompostmiete anzulegen. Thermokomposter sind in der Regel doppelwandig gebaut und halten die Wärme während der Kompostierung wesentlich besser. Im Gegensatz zu einem offenen Komposter entsteht in einem geschlossenen System schneller Komposterde. Diese kann dann einfach über eine Entnahmeklappe abgekippt werden.

Allerdings sind die Behälter für große Gärten oft zu klein und man muss die Gartenabfälle vor dem Einfüllen zerkleinern und sehr genau auf die richtige Schichtung achten - das ist arbeitsintensiver als bei einer offenen Kompostmiete.

Die meisten Menschen verwenden deshalb einen offenen Kompostbehälter aus Holz oder Metall. Die Größe sollte sich nach den Bedürfnissen des Gartens richten.

 

  • Material aufschichten

Beginne mit einer Schicht aus grobem, trockenem Material wie Ästen und Zweigen. Diese Schicht sorgt dafür, dass Wasser ablaufen kann und für eine bessere Durchlüftung. Darauf kommen Gras, Laub und andere organische Materialien Die dritte Schicht besteht aus Gartenresten und Küchenabfällen. Um dem Komposthaufen den Start zu erleichtern, kannst Du etwas reifen Kompost dazu geben, damit bringst du die ersten Mikroorganismen an den Start.

 

  • Kompost befeuchten

Der Kompost sollte feucht, aber nicht nass sein. Wenn er trocken ist, kann er nicht verrotten. Zu viel Feuchtigkeit führt dazu, dass der Kompost stinkt. Bei Bedarf kannst du dem Kompost etwas Wasser hinzufügen.

 

  • Regelmäßig mischen

Dein Komposthaufen braucht Pflege, dazu gehört, den Komposthaufen regelmäßig umzusetzen. Das bedeutet: du schichtest deinen Kompost um, um eine gute Durchlüftung sicherzustellen. Das ist wichtig für die Mikroorganismen, die Sauerstoffzufuhr wird erhöht und der Zersetzungsprozess gefördert.

Du kannst den Komposthaufen entweder im gleichen Behälter umschichten, oder du füllst den Kompost in einen zweiten Behälter um.

 

  • Geduld haben

Kompost braucht Zeit zum Reifen, das kann einige Monate bis zu einem Jahr dauern. Wenn der Kompost dunkel und krümelig ist und erdig riecht, ist er fertig.